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Salut ich bin jetzt in Kanada und alles ist total super

Alter: 25
 



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3.Tag

9.August 2008

 

Heute fahre ich nach dem Frühstück zusammen mit Carl und Jojo mit dem Fahrrad (wenn man das noch als solches bezeichnen kann: verrostete Kette, Platten, fast funktionierende Bremsen und Gangschaltung= Schrott) zu einem kleinen Musikladen, weil Jojo sich eine Bassgitarre kaufen will. Der Laden ist sehr klein und seine Auswahl dadurch sehr begrenzt (es gibt nur Gitarren und Trommeln). Sie haben auch nur eine einzige Bassgitarre und die ist nach Jojos Analyse auch noch sehr schlecht. Also fahren wir mit leeren Händen wieder nach Hause und holen uns in Belle Provence unser Mittagessen: 3xPoutine und 4 Hotdogs für Cedric. Johannes und ich sind nach einem Viertel ihrer Portion satt (in Deutschland würde man so ne Portion für 5 Leute nehmenJ), nur Carl ist seine natürlich auf. Danach spielen wir zu dritt auf der Strasse Hockey, das wird aber bald langweilig und wir laufen zu einem nahe liegenden „Park“ und spielen dort mit einem Fußball hin und her. Wir gehen wider  nach Hause weil Karl es schafft den Ball auf eine 2,50 m hohe Hecke zu schießen und wir keine Chance haben ihn zurückzuholen. Am Abend leihen wir uns in der Videothek einen Film aus über einen Mann, der von seinem Sportlehrer immer gepeinigt wurde. Als er dann voll im Berufsleben steht, bekommt seine verwitwete Mutter plötzlich einen Freund… sein alter Sportlehrer. Und er versucht natürlich ihn wider loszuwerden, sehr witzig und durch den englishen Untertitel auch gut verständlich. Und schon ist der dritte Tag vorbei.
26.8.08 22:08


2.Tag

8.August 2008

 

Ich wache um 10 Uhr auf und gehe mich in aller Ruhe duschen. Dann esse ich zusammen mit Johannes Frühstück, es gibt Cornflakes und Toastbrot. Um 12 fahren wir los zum Kino und schauen uns Batman le Chevalier noir an (ich verstehe fast kein Wort, ist aber trotzdem nicht schlechtJ). Den Nachmittag verbringen wir mit Computerspielen und schon geht es auch schon wieder zum Essen (wie schnell die Zeit vergehtL). Heute kocht meine Gastmutter selbst: Reis mit Blumenkohl, Brokkoli und Schnitzel und dazu Gurken und Tomaten. Als zweiten Gang essen wir dann Maiskolben (sehr lecker!!) und erfahren das das sehr oft gegessen wird in Kanada. Am Abend schauen wir uns noch ein paar Simpsonsfolgen an und surfen im Internet. Halb neun geht’s dann schon wieder ins Bett (der Tag war sehr kurz, jedenfalls kam es mir so vor).

17.8.08 15:41


Ankunft in Kanada 7.8.08

7.August 2008

 

Ich wache um 6 auf und packe noch meine letzten Sachen für den Flug nach Kanada. Christian steht schon fleißig in der Küche und macht Müsli. Plötzlich kommt eine Ansage im Deutschlandfunk, dass die Lufthansa Cityline streikt, wir gucken im Internet nach und tatsächlich sind alle Flüge von Dresden nach München gesperrt (Panik?!? NEIN!). Mama sagt wir fahren nach München und ehe ich mich noch ordentlich von meinen Geschwistern verabschieden kann sitzen Papa, Mama und ich auch schon im Auto und fahren über die Autobahn Richtung München (mit 120 km/h). Gegen um 10 erreichen wir die Hauptstadt Bayerns, suchen uns einen Parkplatz und schon stehen wir vorm Quick Check-in. Mein großer Koffer wird jedoch vom Computer wegen Übergewicht nicht akzeptiert, deswegen müssen wir uns noch am Check-in Schalter anstellen. Die Frau dort ist zum Glück sehr nett und wir müssen trotz der 3 Kilo nichts zuzahlen. Ich verabschiede mich von meinen Eltern und gehe durch die Sicherheitskontrolle. Am Gate treffe ich die anderen von IST und schon geht’s ab ins Flugzeug. Ich werde von der Stewardess gebeten mit einer Frau den Platz zu tauschen weil diese neben ihren Kindern sitzen will. Ich schaue mir nach mehreren Neustarts auf dem Fernseher Kungfu Panda an, was ich sehr lustig finde. Der Typ neben mir schläft die ganze Zeit und ist auch sonst nicht sehr sympathisch. Dann wird das Mittagessen serviert: Gulasch mit Rostkartoffeln, Salat und Himbeergrütze zum Nachtisch (schmeckt alles sehr steril aber es geht). Ich schlafe erstmal 2 Stunden und danach schaue ich mir XXX the next Level auf meinem Laptop an. Zum Abendbrot gibt es Weißwurst im Brötchen. Und dann einige Zeit später wird endlich die Landung angekündigt und unser Flugzeug bremst von 800 auf 500 km/h ab. Wir kommen bei wunderschönem Wetter in Montreal an. Am Ausgang werden wir schon von einer Schar Menschen erwartet, darunter auch meine Gastmutter Nadine mit ihrem kleinen Sohn Simon (6). Wir fahren Richtung neues zu Hause, allerdings verlängert sich die Fahrt durch lange, ausgedehnte Staus. Unsere Gastmutter fragt uns wie die Reise war und was es zum Mittag gibt (oder Abendessen ich weiß nicht ganz genau um 17 Uhr). Wir versuchen sie so gut als möglich zu verstehen, was wir fast geschafft hätten. Unser Haus ist zweistöckig und besitzt einen kleinen Garten, wie in amerikanischen Filmen. Johannes und ich teilen uns ein kleines Zimmer mit einem Doppelstockbett. Wenig später sitzen wir mit der ganzen Familie am Tisch und essen Pommes in Bratensoße und Hähnchen (typisch Fastfood halt). Danach laufen wir mit Carl (14) zur Sportanlage und schauen seinem Vater Raymond beim Baseball zu. Gegen halb zehn gehen wir ins Bett, weil wir sehr erschöpft von der Reise sind.

An diesem Tag sind mir ein paar Unterschiede zu Deutschland aufgefallen:1. die Autos haben vorn kein Nummernschild, 2. An jeder Kreuzung sind von jeder Richtung Stoppschilder, 3. alle Räume sind stark klimatisiert, wodurch ich im Haus mit Pullover rumlaufe.

17.8.08 15:01


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