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5.Tag

11.August 2008

 

Wir stehen halb 8 auf, weil heute der erste Schultag ist und wir halb 9 von Pierre abgeholt werden. Wir sind kurz vor um 9 an der Schule und müssen davor warten bis alle angekommen sind. Dann wird erstmal die Gruppe aus über 60 Leuten in 4 kleinere Gruppen eingeteilt (je nach Jahren französisch in der Schule). Wir gehen mit Clodine, der Lehrerin für Musik und Kunst und noch so manches anderes. Sie trägt ein Kopftuch und kleidet sich auch sonst der jugendlich, naja ist die Lehrer sind alle noch nicht sooo alt. Ich verstehe sie eigentlich ganz gut, obwohl sie ständig zwischen englisch und französisch wechseltJ. Sie gibt uns erstmal ein paar allgemeine Instructions und danach teilt sie noch ein Arbeitsheft für unseren Unterricht für die zwei Wochen aus. Das Klassenzimmer sieht eigentlich nicht viel anders aus als bei uns, außer das jeder alleine sitzt, wodurch die Aufmerksamkeit ein wenig erhöht wird. Dann erklärt sie uns erstmal den Unterschied zwischen Verben, Substantiven und AdjektivenJ. Nach den zwei Stunden bei ihr haben wir bei Paul, dem Geolehrer. Er erklärt uns, das Kanada das zweitgrößte Land auf der Welt ist und zeigt uns die Aufteilung Kanadas in 10 Provinzen und 3 Territoires. Ontario ist wenn man mit dem Auto fährt „blablablablabla“ Paul. Und das schönste Land auf der Welt: …genau es ist nicht Deutschland, sondern Quebec!!!(Paul). Halb eins fahren wir dann mit dem gelben (wie im Film aussehenden) Schulbus zu einem Strand in der Nähe. Ich war am morgen etwas skeptisch, weil es extrem kalt war und am Tag zuvor geregnet hatte, aber das Wetter meint es gut mit uns. Der Strand ist wunderschön (ohne Algen und Muscheln). Wir spielen ein paar lustige Spiele um die anderen aus der Gruppe näher kennen zu lernen. Beim ersten setzten sich immer 20 Leute im Kreis auf ihre Handtücher (also 3 Gruppen). Dann bekommt jeder eine Karte und eine Lehrerin zieht von einem Kartenspiel immer eine Karte und sagt die Farbe, alle mit der Farbe dürfen eins nach links rücken, gewonnen hat der, der zu erst rum ist. Das lustige daran ist, dass wenn jemand auf einem draufsitzt man nicht rutschen darf. Beim zweiten Spiel sitzen alle in einer Reihe auf ihren Handtüchern und Etienne nennt irgendeinen Gegenstand, den man so schnell wie möglich holen muss weil jede Runde einige Handtücher und dadurch auch einige Leute aus dem Spiel, die Schwierigkeit: ich kenne viele französische Begriffe nicht also schaue ich was die anderen holenJ. Und schon geht es los: Schuhe, Blätter, Steine, Sand, Wasser, Stifte, MädchenJ, … Dann bilden wir kleine Gruppen (6 Leute) und wir bekommen einen Namen eines Tieres und müssen das richtige Foto dazu raussuchen und danach das Tier mit Sand nachbauen: dabei entstehen richtige Kunstwerke. Danach gehen wir erstmal baden, weil es wirklich jetzt sehr angenehm warm ist. Dann noch das letzte Spiel wieder in den kleinen Gruppen von zuvor ausgetragen wird: das Volleyballnetz wurde mit einer Plane zu einer Wand umgewandelt. Jede Mannschaft erhält 5 Wasserbomben, die sie nun ins gegnerische Feld wirft. Bei wem zuerst 5 Bomben zerplatzt sind ist raus, das lustige ist, dass man die Gegner nicht sieht und dass die Wasserbomben im Sand nicht immer zerplatzen. Wir gewinnen 5 mal in Folge bis wir letztendlich besiegt werden. Danach geht’s noch mal baden, sonnen und schon sind wir wieder im Bus und ab nach Hause. Wir gehen schon kurz vor 9 ins Bett weil wir sehr erschöpft sind.
26.8.08 22:10
 


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